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Pit Hartling ist Mitglied bei den "Fertigen Fingern"

 

 
 

Das kleine grüne Heft

 
 

Pit Hartling, Vizeweltmeister der Kartenkunst und Mitglied der Fertigen Finger ist beim Publikum und in der Fachwelt auch mit seiner Figur "Heinz-einzigartiger Lebemann und Hengst" bekannt und beliebt. Pit lebt in Frankfurt und ist mit seinen Auftritten und seinen hochkarätigen Seminaren mittlerweile ein fester Begriff in der deutschen Zauberszene. Mit den Fertigen Finger wurde er 1997 vom Magischen Zirkel Deutschland als "Magier des Jahres" ausgezeichnet und erhielt 1998 von Siegfried&Roy den Sarmoti-Preis.

Lesen Sie hier Pit Hartlings Anworten zum Zauberzentrale-Fragebogen:

I. About Magic

1. Wie kamen Sie zur Zauberkunst?
Mein erster Zauberer war Marvelli (Wie bitte? Nein. Junior. Also wirklich...). Dann Juno, José Caroll. Das war im Alter von zehn Jahren. Danach: Mutter solange nerven bis Kontakt mit dem Magischen Zirkel hergestellt wurde. Erste Händler (Kisten, Kästen, Kosten), Entziehungskur und schließlich: Kartenkunst. Hier ein großer Dank an Manfred Geiß, der mich 1992 auf meinen ersten Kongreß und gleichzeitig ersten Wettbewerb schleifte. Dadurch gewieft um die Aufnahmeprüfung des Zirkels herumgeschummelt (konnte das Handbuch der Magie aber sowieso auswendig). Später Tamariz und das war's dann.

2. Können Sie sich noch an Ihr erstes Kunststück erinnern?
Ein Onkel hat mir eine Fantasta gebaut, die allerdings nie vor Publikum zum Einsatz kam (Schade? Ich glaube: nein). Ansonsten Brainwave, Hindufaden (nach wie vor im Repertoire. Bald kann ich's). Auch Färbebeutel, Federbüsche, Schallplatten, Klappblumen...(ICH BEREUE NICHTS!).

3. Welcher Zauberkünstler hat Sie bislang am meisten beeindruckt?
Die anderen "Finger". Juno, Fred Kaps, Tamariz. Und noch über drei andere mehr!

4. Was war für Sie das spannendste Seminar oder der interessanteste Kongress?
Kongresse: Baden Baden 1963. (Kleiner Scherz. War gar nicht so toll.) Tatsächlich: Ron MacMillan und Fechters (spät nachts, eng an eng Gruppenhex auf dem Boden. Misch-Orgien und unglaubliche-Effekte!). Auch die "Jornadas Cartomagicas" bei Madrid.

5. Haben Sie einen aktuellen Lieblingstrick?
Momentan Improvisationen mit einem Kartenspiel und Zuschauern. Und natürlich Heinz' Taubenkasserole.

6. Welche drei (Zauber-)bücher würden Sie gerne auf eine einsame Insel mitnehmen?
Tamariz' Sinfonia in mnemónic major, Giobbis Kartenschule (Hahaa, vier Bände zählen als ein Titel!) nd Strong Magic. (Vielleicht würde ich noch heimlich Marlos Faro Notes mit ins Handgepäck schmuggeln, nur so für die Sucht...)

7. Gibt es etwas, was Sie an Zauberkollegen stört?
Nichts wirklich Erwähnenswertes. Wenn man genau hinschaut (und bei manchen einfach nicht so genau), sind wir doch alle ganz possierlich. Friede, Freude, Eierbeutel.

 

Pit Hartling

II. Beyond Magic

8. Welches Gebiet/Thema außerhalb der Zauberei fasziniert Sie am meisten?
Ohhh, ich wäre gerne ein ganz virtuoser Pianist. Ohhh! Oder ein ganz virtuoser Naturwissenschaftler. Haaach, hm, uiuiui! Auch: Wortspiele, graphische Kuriositäten und Stand-Up Comedy.

9. Welche prominente Persönlichkeit würden Sie gerne einmal treffen?
Lewis Carroll (u.a. Autor von Alice's Adventures in Wonderland ), Douglas Hofstadter (Autor u.a. von Gödel Escher Bach), Martin Gardner (Autor von so ziemlich allem anderen).Malini (aber er dürfte mich nicht sehen, ich würde mich hinter einer Säule verstecken), Robert Houdin, Hofzinser (aber ich dürfte ihn nicht hören, dieses Wienerisch!), Nate Leipzig, Jimmy Grippo. Mensch, die sind ja alle schon kaputt!

10. Was war Ihr größter persönlicher Erfolg?
Momentan fühle ich mich ganz gut, diesen Fragebogen fertig ausgefüllt zu haben...

 


Sexy Magic von James Hodges

 
 


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